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06.03.2014 09:33

Die LED revolutioniert das Leuchtendesign



Foto: Messe Frankfurt Exhibition


Die enormen Fortschritte in der LED-Beleuchtung bestätigen das Potenzial der „Wunderlampe“. Mit ihrer Energieeffizienz und ihrer Langlebigkeit ist sie der Glühbirne um Einiges voraus. Doch das ist längst nicht alles! Leuchtdioden lassen sich hervorragend in moderne Lichtsteuerungssysteme einbauen. Zudem sind sie hinsichtlich der Lichtqualität und -farbe mit der Glühbirne absolut vergleichbar.

Dank der vielen Vorteile der LED, entstehen besonders im Lichtdesign neue Möglichkeiten. Der Fokus wird nun nicht mehr auf die Leuchte, sondern auf das Licht selbst gerichtet. So werden Lichtstrahlen zum vorherrschenden Gestaltungselement. Leuchtende Lichtflächen und extrem flache Hüllen ermöglichen innovative Beleuchtungsszenarien, bei denen die eigentliche LED-Lichtquelle im Hintergrund oder sogar gänzlich unsichtbar bleibt.

Während die LED sich weiter etabliert, arbeiten Hersteller bereits an OLED (organische Leuchtdioden) als Ergänzung zu den Leuchtdioden. OLED bilden im Gegensatz zum Lichtpunkt der LED eine Lichtfläche. Aufgrund ihrer geringen Größe sind die Möglichkeiten damit immens: So sind leuchtende Textilien, Objekte oder ganze Raumflächen denkbar.

Quelle: Messe Frankfurt Exhibition

 

Neue EU-Verordnungen regeln den Beleuchtungsmarkt

1. Die EU-Label-Verordnung für die Allgemeingeleuchtung:
Die EU-Label-Verordnung ((EU) Nr. 874/2012) besagt, dass elektrische Lampen und Leuchten für Haushalts-, Büro- und Straßenbeleuchtung mit einem neuen EU-Energielabel gekennzeichnet werden müssen. Damit will die EU mehr Transparenz in die Energieeffizienz aller Lampentypen bringen. Das Label gibt Auskunft über die  Effizienzklassen (A++ bis E) für Lampen mit ungerichtetem und gerichtetem Licht. Am 1. September 2013 wurde die neue Einstufung zur Pflicht. Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind LED-Lampen mit einem Lichtstrom von weniger als 30 Lumen.

2. Die erste Stufe der novellierten EU-Ökodesign-Verordnung:
Die EU-Ökodesign-Verordnung ((EU) Nr. 1194/2012) für gerichtete Beleuchtung tritt in Kraft. Für Lampen mit gebündeltem Licht, die mindestens 80 Prozent ihres Lichtstroms innerhalb eines definierten Winkels ausstrahlen, gibt es nun Vorgaben und Richtlinien. Die EU-Ökodesign-Verordnung definiert Mindest-Energieeffizienzanforderungen für alle Beleuchtungsprodukte und bezieht erstmals auch LED-Lichtprodukte ein.

Seit 1. März 2014 gelten laut EU-Verordnung verschärfte Mindestanforderungen für LED-Lampen bezüglich Lichtstromerhalt und Lampenlebensdauerfaktor. Außerdem wurde die Energieverbrauchskennzeichnung für Leuchten eingeführt.