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25.01.2016 09:54

Digitalisierung im Haushalt: Junge Verbraucher sind aufgeschlossener


Zwei Drittel sehen in intelligenter Steuerung ein hilfreiches Instrument zum Energiesparen


Foto: welcomia/shutterstock.com

68 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren halten automatisch gesteuerte Haushaltsgeräte, Lampen, Heizungen oder Fenster für gut geeignet, um Energie zu sparen. Unter den Verbrauchern insgesamt liegt der Anteil bei 55 Prozent, bei den über 60-Jährigen bei 46 Prozent. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Initiative Energieeffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor.*

Die überwiegende Mehrheit der Befragten besitzt derzeit jedoch noch keine vernetzten Geräte wie smarte Kühlschränke, Geschirrspüler oder eine Heizungssteuerung. In den Haushalten, die intelligente Vernetzung bereits nutzen, wird die Technik vor allem zum Einsparen von Heizenergie sowie für das Fernsteuern der Beleuchtung verwendet.

„Mit vernetzten Geräten zieht die Energiewende in den Verbraucherhaushalt ein – wenn sicheres Wohnen und moderne Haushaltsführung auf energieeffiziente Arbeit, Kommunikation und energieeffizientes Entertainment trifft“, erklärt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Darin steckt großes Potenzial für die Verbraucher. Denn das Internet der Dinge ist die Grundlage für die digitalen Dienstleistungen von morgen.“

Wenig Bedenken wegen Datensicherheit

Als Anschaffungsgrund nennen die Befragten am häufigsten die effizientere Nutzung und damit das Einsparen von Energie und Kosten. Ein weiterer wichtiger Grund ist der Komfort im Alltag.

Gegen den Kauf sprechen in den Augen der Verbraucher insbesondere die Anschaffungskosten (26 Prozent), mangelnder Bedarf an (neuen) Geräten generell (13 Prozent) und der Wunsch, unabhängig zu bleiben und weiterhin selbst aktiv Energie zu sparen (13 Prozent). Erst dahinter folgen Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit (9 Prozent).

*Die Umfrage wurde im Auftrag der dena von forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH durchgeführt. Befragt wurden 1.000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.

Quelle: dena