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02.12.2014 11:27

Licht für einen freundlichen Empfang


Beleuchtungstipps für den Hauseingang – Bewegungsmelder sorgen für Komfort


Perfekt abgestimmt: Am Hauseingang sorgt eine blendfreie Wandleuchte für gutes Licht, sicheres Geleit auf dem Weg geben passende Pollerleuchten. Foto: licht.de

Wer tastet schon gerne im Dunkeln an der Haustür nach Klingelknopf oder Schlüsselloch? Sehr viel angenehmer ist ein freundlich gestalteter und hell beleuchteter Eingangsbereich, der Besucher und Bewohner gleichermaßen willkommen heißt. Zudem sorgt Licht für Sicherheit, weil es vor Stolperfallen auf Wegen und Treppen schützt.

Für eine gute Orientierung sollte schon der Weg zum Haus gut beleuchtet sein, rät die Brancheninitiative licht.de. Im Licht von Mast- oder Pollerleuchten werden Bodenbeschaffenheit, Treppenstufen und mögliche Hindernisse sichtbar. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit bieten Markierungsleuchten, die als Steplights treppenbegleitend an der Wand montiert oder direkt in die Setzstufen integriert werden.

Beleuchtete Hausnummern

Ausgesprochen wichtig ist die dauerhafte Beleuchtung der Hausnummer. Sie zeigt Besuchern, dem Taxifahrer oder auch Arzt und Sanitäter das Ziel. In manchen Bundesländern und vielen Kommunen sind beleuchtete Hausnummern bereits Pflicht – denn im Notfall spart eine gut sichtbare Hausnummer wertvolle Sekunden und kann Leben retten.
Bei hinterleuchteten Ziffern gilt: Sie müssen mindestens zehn Zentimeter hoch sein, damit sie auch aus einer Entfernung von 20 Metern noch gut zu erkennen sind. Angestrahlte Hausnummern sollten etwa doppelt so hoch sein.

Leuchten und Lichtquellen

Für Haustüren ohne Vordach sind Wandleuchten ideal. Etwa in drei Viertel der Höhe des Hauseingangs sind sie richtig angebracht. In Vordächern oder Dachüberständen lassen sich Downlights, Ein- oder Anbauleuchten elegant integrieren. Wichtig: Blendung stört das Sehen empfindlich. Wie bei allen Außenleuchten deshalb besser auf gerichtetes Licht und frei strahlende Lichtquellen verzichten, um Blendung zu vermeiden.

Für die Beleuchtung am Haus und im Eingangsbereich dürfen nur Leuchten verwendet werden, die sich für den Einsatz im Freien eignen und auch ungemütlicher Witterung standhalten. Die Mindestanforderung: IP 44, geschützt gegen feste Fremdkörper und Spritzwasser.

Dämmerungssensoren schalten das Licht automatisch ein, wenn es dunkel wird. Für den nächtlichen Dauereinsatz eignen sich langlebige LEDs, sparsame Kompaktleuchtstofflampen an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) oder Energiesparlampen. Wird das Licht bedarfsorientiert mit Bewegungsmeldern geschaltet, sollten „schaltfeste“ Leuchtmittel eingesetzt werden, die schnell ihre maximale Helligkeit erreichen. Eine gute Wahl sind energieoptimierte Halogenstrahler mit IRC-Technik und effiziente LED-Leuchten, die sofort den kompletten Lichtstrom abgeben.

Quelle: www.licht.de