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13.01.2014 15:30

Nur Geschirrspüler und Waschmaschinen der drei besten Effizienzklassen dürfen in den Handel



Foto: Hausgeräte+


Beim Kauf eines neuen Hausgerätes spielt neben komfortablen Ausstattungsmerkmalen und modernem Design insbesondere ein geringer Energieverbrauch eine wichtige Rolle. Das Energielabel gibt darüber Auskunft. Diese gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation hilft dabei, den Energieverbrauch der Geräte einzuschätzen und sparsame Hausgeräte auf den ersten Blick zu erkennen.

Seit 1. Dezember 2013 sind nach europäischer Ökodesign-Regelung die Mindestanforderungen verschärft: Nun müssen Waschmaschinen und Geschirrspüler mindestens die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ vorweisen. Geräte mit den Klassen A bis D dürfen von den Herstellern nicht mehr an den Handel geliefert werden. Bei Kühl- und Gefriergeräten gilt diese Regelung bereits seit 2012.
„Obwohl es damit nur noch drei verschiedene Energieeffizienzklassen gibt, sind die Unterschiede groß. Waschmaschinen und Geschirrspüler der Klasse A+++ verbrauchen im Durchschnitt immerhin rund ein Viertel weniger Strom als ein A+ Gerät“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+.

Weniger effiziente Geräte weiterhin im Handel

Die weniger effizienten Geräte werden jedoch nicht gleich aus dem Fachhandel verschwinden: Befinden sich solche Geräte bereits im Handel, dürfen sie noch verkauft werden. „Daher ist es ratsam, die Angaben auf dem Energielabel vor der Anschaffung sorgfältig zu prüfen“, meint Oberascher.

Auf dem Energielabel sind neben der Energieeffizienzklasse weitere Informationen vermerkt, die für einen Vergleich wichtig sind. Bei Waschmaschinen beispielsweise der Jahresstromverbrauch in kWh und der Jahreswasserverbrauch in Litern, jeweils basierend auf 220 Standard-Waschgängen. Bei schmalen Geschirrspülern sind die Anforderungen übrigens etwas weniger scharf: Geräte mit einer Breite von 45 Zentimetern dürfen auch weiterhin mit der Klasse A verkauft werden, die Klasse B entfällt.

Sparsame 20-Grad-Programme sind Pflicht

Die Ökodesign-Regelung schreibt außerdem vor, dass neue Waschmaschinen mit einem 20-Grad-Programm ausgestattet sein müssen. Durch die abgesenkte Waschtemperatur lässt sich im Haushalt noch effizienter waschen, da etwa 80 Prozent der Energie für die Wassererwärmung zu Buche schlagen.

Quelle: Initiative Hausgeräte+