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21.08.2015 09:13

Tipps für die richtige Lampenwahl im Haushalt


Energie sparen und Atmosphäre schaffen mit schönem Licht


Foto: licht.de

Noch nie war die Auswahl an Lichtquellen so groß wie heute. Früher, zu Zeiten der Glühlampe, orientierten sich Verbraucher einfach an der Watt-Angabe. Heute geben Lumen & Co. detailliert Auskunft über eine Lichtquelle. Die Brancheninitiative licht.de erklärt, worauf es beim Lampenkauf ankommt, und welche Lichtquelle für welchen Zweck geeignet ist. Übrigens: Die Lampe ist fachlich gesehen das Leuchtmittel, umgangssprachlich noch oft als Birne tituliert. Die Leuchte hingegen umgibt die Lampe und verteilt das Licht.

Energiesparlampen und LEDs gibt es mittlerweile in einer großen Typenvielfalt. Je nach Ausführung geben sie mittlerweile ein ähnlich angenehmes Licht wie die ehemalige Glühbirne. In puncto Energieverbrauch, Lebensdauer und Vielseitigkeit haben diese Lichtquellen ihre Vorgänger jedoch längst hinter sich gelassen.

Energiesparlampen, Leuchtstofflampen und LEDs müssen dem Recycling zugeführt werden, dazu bietet licht.de in Kooperation mit Lightcycle eine Ortssuche mit über 6.000 bundesweiten und kostenfreien Sammelstellen auf der Startseite an.

LED und Retrofit

LEDs sind inzwischen auch im Wohnraum angekommen und leuchten als einzelne Lampe, als Leuchte oder auch als flexible Lichtbänder etwa an Regalen oder Treppen. Aufgrund ihrer kleinen Bauform eignen sie sich ideal zum Einbau in Wände, Böden, Möbel und Vouten. Mit farbigem Licht setzen sie zudem auffallende Akzente. LEDs gibt es auch als Austauschvariante für herkömmliche Leuchten mit einem Sockel, die sogenannten Retrofits.

Halogen für tolle Farben

Das brillante Licht der Halogenlampen ist immer dann angesagt, wenn direktes, gerichtetes Licht gefragt ist – zum Beispiel in der Akzentbeleuchtung. Denn Halogenlampen haben eine exzellente Farbwiedergabe, insbesondere bei den Rottönen, und können so Bilder und Skulpturen ins perfekte Licht setzen. Aber auch in der Küche oder am Esstisch sorgt die gute Farbwiedergabe dafür, dass die natürlichen Lebensmittelfarben bestens zur Geltung kommen.

Lumen und Co.

Beim Kauf von Leuchtmitteln ist inzwischen nicht mehr Watt die maßgebliche Einheit, sondern Lumen (lm). Diese Angabe zeigt, wie hell eine Lampe leuchtet. Ein Beispiel: Eine Energiesparlampe mit 700 lm bietet so viel Lichtleistung wie beispielsweise eine traditionelle 60-Watt-Glühbirne.

Außerdem ist die Lichtfarbe wichtig: Sie wird als Farbtemperatur in Kelvin (K) ausgezeichnet. Warmweißes, gemütliches Licht für den Wohnbereich erzeugen Lampen mit 2.700 K. Gutes Arbeitslicht liefern tageslichtweiße Lampen mit mehr als 5.300 K. Schließlich beschreibt die Farbwiedergabe (Ra), wie das Licht einer Lampe die natürlichen Farben in der Umgebung wiedergibt: Für Wohnräume sind Lichtquellen mit mindestens Ra 80 richtig.

Auf die Verpackungsangaben achten

Um ganz sicher zu gehen, ob man wirklich die richtige Lichtquelle gefunden hat, kommt der Käufer nicht daran vorbei, einen Blick auf die Verpackung zu werfen. Hier finden sich die kennzeichnungspflichtigen Angaben. Über die Energieeffizienz gibt das Energielabel Auskunft auf einer Skala von E bis A++. Außerdem finden sich hier weitere Informationen wie zum Quecksilbergehalt (Hg) in Milligramm (mg), zur Start- und Anlaufzeit sowie zur Dimmbarkeit. Auf den Internetseiten der Hersteller gibt es weiterführende Informationen zum Thema Dimmen und Kompatibilität.

Mehr Informationen, viele Ideen und Beleuchtungsbeispiele bietet die Brancheninitiative licht.de auf ihrer Webseite www.licht.de und im Flyer „Das neue Energielabel für Lampen“.

Quelle: licht.de