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08.05.2013 14:56

Verbesserte Konditionen bei KfW-Förderung




Höherer Tilgungszuschuss für Sanierungsmaßnahmen

Seit dem 1. März 2013 können Bauherren und Hauseigentümer von den besseren Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren. Dabei gilt: Je energieeffizienter das Haus künftig sein wird, desto höher fällt die Förderung im Rahmen des Programms Energieeffizient-Sanieren-Kredit (Programm 151) aus. Wird ein Gebäude zu einem KfW-Effizienzhaus 55 oder 70 umgerüstet, erhöhen sich die Tilgungszuschüsse um jeweils 2,5% – die Sanierungsmaßnahme erweist sich für Bauherren lohnender, da sie sich schneller amortisiert. Demnach beträgt der Tilgungszuschuss für das Effizienzhaus 70 nun 12,5%, der des Effizienzhauses 55 wurde auf 17,5% angehoben.

Die Förderung der energetischen Sanierung bezieht sich auf alle Wohngebäude, deren Bauanträge oder Bauanzeigen vor dem 1. Januar 1995 gestellt wurden. Prinzipiell sind alle Maßnahmen förderfähig, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen. Dazu gehören u. a. die Dämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie der Austausch von veralteten Heizungs- und Lüftungsanlagen. Auch Baudenkmale oder Gebäude mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz können vom Sanierungskredit profitieren.

Zudem ist seit Anfang März ein Ergänzungsdarlehen für die Errichtung und Erweiterung von Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien beantragbar. Hierzu gehören u. a. thermische Solaranlagen bis zu einer Kollektorfläche von 40 m², Biomasse-Anlagen mit einer Nennwärmeleistung zwischen 5 und 100 kW und Wärmepumpen mit bis zu 100 kW. Auch eine Nutzungsänderung beheizter Nichtwohnflächen in Wohnflächen ist förderfähig.

Vor Beginn aller Sanierungsarbeiten muss die Förderung vom Hauseigentümer beantragt werden. Weitere Informationen zum Programm können auf den Internetseiten der KfW eingesehen werden.

www.kfw.de